Hallo Ihr Lieben,
auf dem Rückweg von unserem Kreta Urlaub ergab sich plötzlich eine Gelegenheit, die wir uns nicht entgehen lassen konnten: ein Zwischenstopp in Athen. Statt direkt nach Deutschland zu fliegen, hatten wir knapp 22 Stunden Zeit in der griechischen Hauptstadt.
Perfekt für einen kleinen Mini-Citytrip – schließlich wollte ich die Akropolis schon immer einmal mit eigenen Augen sehen.
Unser eigentlicher Urlaub lag gerade hinter uns: mehrere entspannte Wochen auf Kreta in der ruhigen Nachsaison. Wenn Ihr Eure Reise gerade plant, lohnt sich frühes Buchen oft sehr:
Kreta Urlaub früh buchen – meine Erfahrungen und Tipps
Aber jetzt erstmal zurück nach Athen – und zu unserem spontanen 22-Stunden-Abenteuer zwischen zwei Flügen.
Ankunft in Athen – ein Taxi spart Nerven
Der Flughafen von Athen liegt weit außerhalb der Stadt. Deshalb hatte ich bereits vorab ein Taxi gebucht. Unser großer Koffer war in Heraklion schon bis nach Deutschland durchgecheckt, wir hatten also nur Handgepäck dabei – angenehm unkompliziert.
Der Fahrer wartete bereits mit Namensschild in der Ankunftshalle. Nach etwa einer Stunde Fahrt durch den dichten Abendverkehr standen wir mitten in Athen – im Stadtteil Plaka.

Unser Hotel in der Plaka – Blick auf die Akropolis
Über Booking.com hatten wir das Attalos Hotel gebucht. Die Lage ist wirklich ideal: nur wenige Minuten vom U-Bahnhof Monastiraki entfernt und auch der Syntagma-Platz ist schnell zu erreichen.
Wir hatten sogar Glück und bekamen ein kleines Upgrade auf eine Suite. Das eigentliche Highlight war allerdings die Dachterrasse – mit Blick auf die beleuchtete Akropolis.

Athen mit Wetterdrama
Unser Plan war eigentlich klar: direkt hoch zur Akropolis.
Nur leider hatte Athen andere Pläne. Auf Kreta war es am Tag zuvor noch sommerlich warm gewesen, aber hier kippte das Wetter komplett. Schwüle Luft, Gewitter und Regen – alles innerhalb weniger Stunden.
Also Plan B: ein Spaziergang durch die Plaka, ein Abstecher zum Syntagma-Platz und mehrere Kaffeestopps zwischendurch.
Update: 2022 waren wir mit dem Wohnmobil erneut in Athen und haben die Akropolis dann endlich ausführlich besichtigt.

Essen gehen in Athen – ein echter Geheimtipp
Nach ein paar Stunden in der Stadt hatten wir richtig Hunger. Schließlich hatten wir morgens noch auf Kreta gefrühstückt.
In einer kleinen Seitenstraße roch es plötzlich unglaublich gut – und wir landeten in einer winzigen Kellertaverne ohne Schild.
Hier ging es einfach die Treppe hinunter – immer der Nase nach. Kaum zu glauben, das wir hier so gut essen.

Drinnen war es voll. Viele Marktbeschicker saßen nach Feierabend dort, außerdem Studenten aus Griechenland und aus aller Welt.
Wir bekamen ungefragt Kichererbsensuppe, Bohnensuppe, Brot, Wasser und Wein serviert. Der Fisch war leider schon aus – hier wird täglich frisch gekocht und wenn etwas weg ist, dann ist es eben weg.
Die Suppen waren einfach, aber unglaublich lecker. Genau solche Orte liebe ich auf Reisen.


Wenn Ihr einmal in der Nähe seid, findet Ihr die Taverne hier:
Taverna To Diporto – traditionelle Kellertaverne in Athen
Abendstimmung mit Blick auf die Akropolis
Nach dem Essen liefen wir zurück zum Hotel und verbrachten den Abend auf der Dachterrasse. Genau deshalb hatte ich dieses Hotel gebucht: der Blick auf die beleuchtete Akropolis ist wirklich beeindruckend.


Fazit: Zwischenstopp auf dem Rückflug vom Kreta Urlaub
Wir haben wetterbedingt weniger gesehen als geplant, aber Athen hat uns trotzdem begeistert. Beim nächsten Mal bleiben wir mindestens zwei volle Tage.
Die Stadt hat eine besondere Energie – und ein Zwischenstopp lohnt sich definitiv, wenn Ihr von Kreta zurückfliegt.
Transport zurück zum Flughafen
Am nächsten Morgen nahmen wir die öffentlichen Verkehrsmittel zurück zum Flughafen. Das funktioniert zwar, ist aber deutlich umständlicher.
Für zwei Personen ist ein Taxi kaum teurer – beim nächsten Mal würden wir wieder diese entspannte Variante wählen.
Viel Freude bei Eurem nächsten oder auch ersten Besuch auf Kreta!
Bis dann, Eure Franzi
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