Hallo Ihr Lieben,
nach der Anreise beginnt genau der Teil, auf den wir uns am meisten gefreut haben: unser Roadtrip über Kreta.
Nach ein paar entspannten Tagen in Agia Galini geht es endlich los – ohne festen Plan, aber mit genau dem richtigen Gefühl.
Wenn Ihr Euch einen Überblick über die Insel verschaffen wollt, schaut hier rein:
Kreta Urlaub – Regionen & Tipps
Unser Startpunkt:
Agia Galini im Süden von Kreta
Die Anreise war schneller als gedacht – falls Ihr die noch nicht kennt:
Hier geht’s zum ersten Teil
Erster Stopp: Freistehen am Strand
Jetzt wird es spannend: unser erstes Mal Freistehen auf Kreta.
Vorweg: Offiziell ist das in Griechenland nicht erlaubt. In der Nebensaison wird es aber oft geduldet – wenn man sich respektvoll verhält.
Wir stehen direkt am Strand in der Messara-Ebene. Außer uns sind noch ein paar andere Camper da – alles verteilt sich entspannt.

Die Stimmung: ruhig, freundlich, unkompliziert.
Wir tauschen Tipps mit anderen Campern aus, gehen abends in eine kleine Taverne – und merken schnell: Genau dafür machen wir das.
Zwei Tage bleiben wir hier. Und wissen jetzt schon: Wir kommen wieder.
Weiter Richtung Osten: Mirtos
Nächster Stopp: Mirtos bei Ierápetra.
Ein Ort, den wir schon kennen – aber diesmal wirkt er anders. Deutlich voller als früher, gerade im September.
Abends haben wir Glück und bekommen den letzten Tisch in unserer Lieblings-Taverne.

Nach einer ruhigen Nacht auf einem Parkplatz vor Mirtos geht es am nächsten Tag weiter – wir brauchen wieder Ver- und Entsorgung und vor allem eine Dusche- und Wäsche waschen mach auch mal wieder Sinn.
Kurz zurück auf den Campingplatz
Nach ein paar Tagen Freistehen tut ein Campingplatz richtig gut.
Wir landen in Koutsounari bei Ierápetra:
- direkt am Strand
- gut organisiert
- alles da, was man braucht
- hier kann man auch wunderbar überwintern – er ist ganzjährig geöffnet

Unser Eindruck: praktisch, aber uns auf Dauer zu eng.
Nach einer Nacht reicht es uns – wir wollen wieder Freiheit.
Zwischenstopp: Wochenmarkt in Ierápetra
Bevor es weitergeht, machen wir noch einen kurzen Stopp in Ierápetra.
Samstags ist Markt – und genau das lieben wir auf Kreta.

Frisches Obst, Gemüse, ein kleines Mittagessen – und weiter geht’s.
Von Süd nach Nord – einmal quer über die Insel
Kreta ist an manchen Stellen überraschend schmal.
Wir fahren von Ierápetra Richtung Norden – nur etwa 15 km trennen Süd- und Nordküste.
Die Strecke ist spektakulär: Berge, Meer, Kurven – genau so stellt man sich einen Roadtrip vor.

Der Osten ist für uns eher karg und trocken – nicht ganz unser Favorit. Also drehen wir wieder Richtung Westen.
Auf der Suche nach dem perfekten Stellplatz
Jetzt beginnt das, was diesen Roadtrip ausmacht:
Suchen. Ausprobieren. Weiterfahren.
Viele Strände sind wunderschön – aber zum Übernachten ungeeignet. Zu viele Menschen, zu touristisch.

Beim dritten Versuch haben wir Glück:
Ein ruhiger Strand, kaum bewirtschaftet, wenig Menschen.

Hier bleiben wir zwei Nächte.
Schwimmen, Ruhe, Natur – genau das, was wir gesucht haben.

Mein Fazit
Dieser Teil unseres Kreta Urlaubs war genau das, was wir uns gewünscht haben:
- weniger Planung
- mehr Gefühl
- echte Entdeckungen
Und genau das macht für uns einen Roadtrip auf Kreta aus.
Wie es weitergeht
Das war erst der Anfang.
Im nächsten Teil zeigen wir Euch unsere komplette Route mit allen Stopps:
Hier geht es zur Route über Kreta
So lief unsere Reise weiter
Wenn Ihr sehen wollt, wie unsere Reise begonnen hat, startet hier:
Kreta mit dem Wohnmobil planen – unsere ersten Gedanken
Die komplette Anreise nach Kreta findet Ihr hier:
Kreta Anreise mit dem Wohnmobil: Route und Tipps
Und so lief unsere Fahrt wirklich ab:
Unsere Anreise nach Kreta mit dem Wohnmobil
Hier geht es zur Rückreise auf den Peloponnes:
Fähre von Kreta auf den Peloponnes
Und hier findest Du alle Kosten und Tipps im Überblick:
Kreta Wohnmobil Reise: Kosten und Planung
Viel Freude bei Eurem nächsten oder auch ersten Besuch auf Kreta! Bis dann, Eure Franzi
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